70 Jahre Hevert: Forschung für Naturheilkunde von morgen
Alle zwei Jahre – so auch in diesem Jahr – wird der Dr. Wolfgang Hevert-Preis verliehen. Zum zehnten Mal in Folge können sich Forschende mit ihren wissenschaftlichen Studienprojekten auf dem Gebiet der ganzheitlichen Medizin bewerben.
Um die Naturheilkundetradition von Hevert-Arzneimittel hervorzuheben, steht der diesjährige Förderpreis mit dem Motto „70 Jahre Hevert: Forschung für Naturheilkunde von morgen“ ganz im Zeichen des 70. Firmenjubiläums.
Wichtig: Das Projekt darf noch nicht abgeschlossen sein! Die Preisverleihung findet am 21. November 2026 anlässlich der Hevert-Fachtagung für Naturheilkunde in Feldkirchen bei München statt.
Der Dr. Wolfgang-Hevert-Preis ist mit 10 000 Euro dotiert.
2024 wurde das Forschungsvorhaben von PD Dr. med Maximilian Storz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Freiburg, prämiert. Das Ziel seiner Arbeit war die Validierung eines deutschen LAKE-Scores zur Erfassung des alimentären Einflusses verschiedener Kostformen auf den Säure-Basen-Haushalt. Kommt dieser aus dem Gleichgewicht, kann Acid Stress oder Säurestress entstehen, welcher ein anerkannter Risikofaktor für chronische Nierenerkrankungen ist. Die Studie ist inzwischen abgeschlossen und publiziert.
Die diesjährige Jury setzt sich wieder aus Experten verschiedener Fachrichtungen zusammen. Die Naturheilkundeexpertin Prof. Dr. med. Karin Kraft von der Universitätsmedizin Rostock, der klinische Psychologe Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach und der Experte für biologische Medizin der Universität Mailand, Allgemeinarzt Dr. med. Rainer Matejka, werden die eingereichten Projekte bewerten.
Reichen Sie jetzt Ihre wissenschaftlichen Arbeiten mit Grundlagenforschung, klinische Prüfungen oder Therapiekonzepten auf dem Gebiet der ganzheitlichen Medizin ein.
Diese vier festgelegten Kriterien in unterschiedlicher Gewichtung gilt es zu beachten:
- Thema (35 %): Innovation, Originalität, naturheilkundliche und gesundheitspolitische Relevanz, Nachhaltigkeit und Praxisrelevanz (bei klinischer und präklinischer Forschung)
- Methodologie (35 %): Qualität des Studiendesigns, Ausarbeitung des Studienplans und die Durchführbarkeit des Studienkonzepts unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Standards
- Businessplan (15 %): Prüfung der Finanzplanung, Bewertung der vorhandenen Ressourcen sowie Prüfung der Durchführbarkeit aus finanzieller Sicht
- Beurteilung des Antragstellers (15 %): Mögliche Auswirkung auf das Renommee der Naturheilkunde, Umsetzbarkeit, Reputation des Bewerbers bzw. der Institution sowie bisherige wissenschaftliche Leistungen und Auszeichnungen.
Digitale Einreichung: So geht es!
Etabliert hat sich in den letzten Jahren die digitale Einreichung über ein Online-Formular, das automatisch alle benötigten Informationen zusammenführt. Neben der Projektskizze reichen Sie bitte unter anderem Ihren Lebenslauf sowie Ihre wissenschaftlichen Veröffentlichungen ein. Fragen zur Teilnahme und zur Anmeldung können per E-mail an hevertpreis2026@hevert-foundation.org gestellt werden.
