Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll

Hevert-Foundation besucht Kinderkardiologie am Deutschen Herzzentrum Berlin

Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll

Diese treffenden Worte von Goethe passen hier zweimal: Erstens, weil Kindern mit kranken Herzen an der Kinderkardiologie am Deutschen Herzzentrum Berlin (DZHB) mit viel Expertise aber auch Liebe geholfen wird. Zweitens, weil die Hevert-Foundation dort mit dem Verein kinderherzen wichtige Forschungsprojekte von ganzem Herzen unterstützt.

„Sehr bewegend zu sehen, mit wieviel Liebe und Mühe man sich hier um kranke Kinder kümmert“

Mathias Hevert, Geschäftsführer von Hevert-Arzneimittel und Mitglied des Vorstands der Hevert-Foundation, besuchte die Kinderkardiologie im März in Begleitung seiner sechsjährigen Tochter Sydney. Das Engagement für die Gesundheit der Kinder hat ihn sehr beeindruckt: „Es bewegt mich sehr zu sehen, mit wieviel Liebe und Mühe man sich hier um kranke Kinder kümmert. Ich bin auch so froh zu hören, dass es aufgrund der hohen Qualität der medizinischen Versorgung heute gute Überlebenschancen gibt.“

Neun von zehn Kindern überleben heute mit einem kranken Herzen, weil die Frühdiagnosen so gut sind.

„Wir müssen jeden Tag von Neuem unendlich dankbar sein, dass wir gesund sind und gesunde Kinder haben“, sagt Mathias Hevert und hebt seine Tochter auf den Arm.

Jede Stunde kommen weltweit 158 Kinder mit einem kranken Herzen auf die Welt. Allein in Deutschland sind es täglich 17 Kinder mit Herzfehler. Herzfehler sind die häufigste angeborene Organfehlbildung, es gibt über 2.000 Arten.

Daher ist es notwendig, die Kleinen bestmöglich zu versorgen und in Forschung zu investieren. Der Verein kinderherzen – Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzen e.V. unterstützt lebensrettende Forschung für neueste medizinische und wissenschaftliche Standards an rund 20 Standorten in ganz Deutschland, so auch am DZHB.

„Es ist sehr spannend, die Forschung auf diesem Gebiet besser zu verstehen und einen Beitrag zu leisten“, sagt Mathias Hevert, der mit seiner kleinen Tochter im DZHB als stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Hevert-Foundation eine finanzielle Spende von 3.400 Euro an kinderherzen – Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzen e.V. übergibt.

Kunstherzen als Lebensretter

Dr. med. Katharina Schmitt ist Oberärztin in der Klinik für angeborene Herzfehler, Kinderkardiologie am DHZB, und führt durch die Station. Sie erklärt, dass im DZHB auch Kinder und Eltern untergebracht sind, die auf Spenderherzen warten oder aber jetzt in Nachsorge nach der Herz-Transplantation sind. Ein Spenderherz hält zwischen 25 und 30 Jahren.

PD Dr. med. Katharina Schmitt, Oberärztin in der Klinik für angeborene Herzfehler / Kinderkardiologie am DHZB, erklärt die Schwerpunkte der Forschungsprojekte des DHZB. Mathias Hevert überreichte zur Unterstützung eine Spende.

Weil ein Spenderherz aber nicht immer sofort zur Verfügung steht, wird oft ein Kunstherz als Alternative und/oder Überbrückung zur Herztransplantation eingesetzt. Das Kunstherz ist wie eine Pumpe, die unter die Bauchdecke eingepflanzt wird, sie übernimmt die Funktion des Herzens. Menschen können heute über mehrere Monate mit einem Kunstherz überleben.

Der Junge Jeremy ist einer von vielen Patienten mit Kunstherz, denen am DHZB geholfen wird.

Der Junge Jeremy ist einer von vielen Patienten mit Kunstherz, denen am DHZB geholfen wird.

Mäuseherzen im Labor

Selbst einmal Forscherin sein: Wissbegierig hört Sydney zu und darf dabei ganz viel lernen.

Selbst einmal Forscherin sein: Wissbegierig hört Sydney zu und darf dabei ganz viel lernen.

Die kleine Sydney darf als Besucherin im Labor dabei sein. Sie sieht sich Mäuseherzen an und ist sehr aufgeregt. Wissenschaftler experimentieren hier mit Herzmuskelzellen von Mäusen.

Diese Herzmuskelzellen werden den Mäuseherzen kurz nach der Geburt entnommen, in speziellen Brutkästen vermehrt und unterschiedlich tiefen Temperaturen ausgesetzt. Die Forscher können so die Überlebensraten der Zellen untersuchen um zu verstehen, unter welchen Bedingungen die Kälteschutzproteine besonders wirksam sind. Dadurch kann die Unterkühlung und damit die Operation am offenen Herzen entschieden verbessert werden.

Beschützt wie im Winterschlaf

Eine Operation am offenen Herzen ist eine enorme Belastung – besonders für den Organismus eines Kleinkindes oder Neugeborenen. Daher müssen alle Organe der kleinen Herzpatienten während der Operation geschützt werden. Dies klappt durch eine kontrolliert herbeigeführte Unterkühlung (therapeutische Hypothermie) des Herzkindes während der Operation. Dieser Vorgang kommt uns aus der Tierwelt bekannt vor, denn Igel oder Maulwürfe fallen in den Winterschlaf. Während dessen bildet der Körper winzige Kälteschutzproteine (Cold Shock Proteins), sie befinden sich in den Herzmuskeln.

Über die Hevert-Foundation

Die Hevert-Foundation steht für soziale Verantwortung und nachhaltiges Engagement und unterstützt unterschiedliche Projekte, zum Beispiel im Bereich Bildung, Umwelt oder Gesundheit. Mit einer Spende von 3.400 Euro fördert die Hevert-Foundation die Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzen e.V. für Projekte am DHZB.

Über die Hevert-Foundation

Die Hevert-Foundation wurde von den drei Geschwistern Sarah, Mathias und Marcus Hevert im Jahr 2015 gegründet und verfolgt ausschließlich wohltätige Zwecke.

Über Kinderherzen – Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzen e.V

kinderherzen – Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzen e.V. besteht bereits seit 1989 und engagiert sich seither als völlig durch Spenden finanzierter Verein. „Damit kleine Herzen groß werden“ – das fasst das Ziel von kinderherzen – Fördergemeinschaft Deutsche Kinderherzen e.V. zusammen. Weitere Information gibt es hier: http://kinderherzen.de/